Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf Unternehmen

Die Digitalisierung ist in unserer modernen Zeit eines der wichtigsten Themen überhaupt und angesichts der Tatsache, dass sich der technologische Fortschritt nicht aufhalten lässt, ist das wenig verwunderlich. Im Zuge des digitalen Wandels kommen eine Vielzahl von Technologien auf, die unsere Gesellschaft maßgeblich verändern. Das gilt jedoch keineswegs nur für Privatpersonen und das Alltagsleben, sondern auch für Unternehmen. Schließlich ist es nun mal so, dass der technologische Fortschritt sich auf Unternehmen aller Branchen auswirkt.

Doch was genau hat sich eigentlich verändert und was wird in Zukunft auf uns kommen? Eine berechtigte Frage mit der wir uns in diesem Artikel näher beschäftigen möchten.

Immer mehr Branchen agieren inzwischen auch im Internet

Eine der wohl größten Veränderungen ist die Tatsache, dass Unternehmen vieler Branchen inzwischen auch im Internet agieren. Ein Beispiel dafür wäre die Reisebranche. Während es früher üblich war, ins Reisebüro zu gehen, um einen bevorstehenden Urlaub zu buchen, gibt es hierfür mittlerweile weit mehr Möglichkeiten. Wer möchte, kann einfach im Internet Flüge und Unterkünfte vergleichen oder gar direkt eine Pauschalreise buchen.

Die Reisebranche ist aber nur eines von zahlreichen potenziellen Beispielen, denn im Grunde gilt diese Veränderung für Unternehmen in praktisch allen Industrien und auch die Unterhaltungsbranche ist davon nicht ausgenommen. Unter anderem La Dolce Vita bei Leovegas.com wäre vor einigen Jahren nur in landbasierten Lokalitäten verfügbar gewesen. Inzwischen ist das virtuelle süße Leben jederzeit im Internet zugänglich und alles was es dafür braucht, ist ein Gerät (auch mobil) mit einer stabilen Internetverbindung. Auf kurz oder lang wird es wahrscheinlich ohnehin so sein, dass in den meisten Branchen das Offline-Angebot eine geringere Rolle als das Online-Angebot einnimmt.

Das ist ein Umstand, dem sich Unternehmen bewusst sein müssen, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen und rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen.

Cybersicherheit nimmt eine immer größere Rolle ein

Es ist kein Geheimnis, dass der technologische Fortschritt nicht nur Positives mit sich bringt und die Zunahme von Cyberangriffen ist der beste Beweis dafür. Tatsächlich gehören Cyberattacken inzwischen sogar zu den größten Risiken für Unternehmen. Egal ob kleine, mittelständische oder große Unternehmen – ein Hackerangriff kann im schlimmsten Fall schwere finanzielle Folgen haben. Unternehmen müssen sich dessen bewusst sein und entsprechende Maßnahmen treffen, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen.

Worauf es dabei letztendlich ankommt, ist von zahlreichen Faktoren abhängig und unter anderem die Größe des Unternehmens spielt eine Rolle. Zumindest mittelständische und große Unternehmen sollten in Erwägung ziehen, extra für diesen Zweck Cybersecurity-Experten einzustellen. Die Gehälter von solchen fachkundigen Experten sind zwar nicht ohne, aber Investitionen in den Bereich können sich definitiv lohnen. Schließlich kann eine Cyberattacke schwerwiegende Folgen mit sich bringen und einem Unternehmen sogar das Genick brechen.

Sich diesbezüglich abzusichern, ist also sehr zu empfehlen.

Eine Unternehmenswebseite ist Pflicht

Präsenz im Internet war vor einigen Jahren kein notwendiges Kriterium, um als Unternehmen auf dem Markt bestehen zu können. Inzwischen ist das nicht mehr der Fall und Unternehmen, die keine Webpräsenz zeigen, werden sich auf kurz oder lang nicht durchsetzen können. Diesbezüglich gilt es vor allem die Nutzung einer Unternehmenswebseite zu nennen. In unserer heutigen Zeit ist eine Unternehmenswebseite eigentlich schon Pflicht.

Das liegt unter anderem daran, dass sich viele Menschen zuvor im Internet über ein Unternehmen informieren, bevor sie Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder Produkte kaufen. Es ist daher ratsam, sich online so zu präsentieren, dass potenzielle Kunden Interesse am Unternehmen bekommen. Zumal der Verzicht auf eine Unternehmenswebseite der Seriosität schaden kann. Unternehmen, die online nicht aufzufinden sind, werden oft nicht als vertrauenswürdig wahrgenommen.

Eine gut gestaltete Unternehmenswebseite ist also allein schon deswegen obligatorisch.

Soziale Medien als wichtige Kommunikationskanäle

Eine eigene Unternehmenswebseite ist das absolute Minimum, wenn es um die Webpräsenz eines Unternehmens geht. Ein weiterer wichtiger Faktor sind die sozialen Medien. Weltweit gesehen, sind es Milliarden von Menschen, die Social Media nutzen und Unternehmen sollten die verschiedenen sozialen Medien daher nicht außer Acht lassen, da diese wichtige Kommunikationskanäle sein können. Welche sozialen Medien sich letztendlich anbieten, hängt jedoch stark von der jeweiligen Branche und dem Angebot des Unternehmens ab.

Während beispielsweise die Nutzung von Facebook bei fast allen Unternehmen Sinn macht, sieht das bei Snapchat schon anders aus, da sich dieses vor allem für eine jüngere Zielgruppe eignet. Was letztendlich im Bereich von Social Media Sinn macht, muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden. Im Grunde lässt sich jedoch sagen – je mehr Präsenz desto besser. Wie viel letztendlich in welche Kanäle investiert wird, ist jedoch eine ganz andere Geschichte.

Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung

Immer mehr Unternehmen sind online aktiv, weswegen die Begriffe Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung (SEA) eine zunehmende Rolle spielen.

SEO ist vor allem bei der Unternehmenswebseite ein tragender Faktor. Ein Unternehmen möchte in der Regel mit seiner Webseite für branchenrelevante Keywords ranken, um mit diesen bei Google auf der ersten Seite zu erscheinen und Kunden zu gewinnen. Wie schwer das ist, hängt stark von den gewünschten Keywords und der Branche an sich ab. Unternehmen, die sich eher auf Nischenthemen fokussieren, haben es hier definitiv einfacher.

Fakt ist, dass SEO im Zuge des technologischen Fortschritts ein ausschlaggebender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens sein kann. Es bietet sich daher für CEOs an, sich näher mit dem Thema zu befassen oder extra hierfür SEO-Experten zu engagieren. Letzteres macht vor allem dann Sinn, wenn es darum geht, für stark umkämpfte Keywords zu ranken.Doch nicht nur SEO, sondern auch SEA wird immer wichtiger. Bei SEA handelt es sich um Werbung über Suchmaschinen – allen voran Google – und diese Form der digitalen Werbung birgt ein hohes Potenzial.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Werbeformen ist die Reichweite bei Suchmaschinenwerbung praktisch unendlich, da theoretisch Millionen oder gar Milliarden von Menschen erreicht werden können. Allerdings ist es wichtig, seine Zielgruppe richtig zu targetieren, um Werbebudget nicht unnötig zu verschleudern. Generell gilt das bei allen Formen von internetbasierter Werbung. Neben Werbung über Google gilt es auch bei Anzeigen über soziale Medien die Zielgruppe richtig zu targetieren, da sich nur so eine vielversprechende Werbekampagne gestalten lässt.

Wie beim SEO bietet es sich auch hierfür gegebenenfalls an, Experten in dem Bereich zu beauftragen. Vom Prinzip her ist SEA zwar simpel, aber die Zielgruppe richtig zu targetieren, kann eine große Herausforderung darstellen.

Künstliche Intelligenz statt menschlicher Arbeitskraft

Selbst das Voranschreiten der Digitalisierung wird nicht dazu führen, dass menschliche Arbeitskräfte überhaupt keine Rolle mehr spielen. Allerdings ist das Potenzial von künstlicher Intelligenz enorm und der Arbeitsmarkt wird sich infolgedessen definitiv verändern. Nicht ohne Grund gibt es bereits jetzt viele Menschen, die fürchten, dass sie im Zuge des digitalen Wandels ihren Arbeitsplatz verlieren werden.

Das ist nicht unbegründet und eine Vielzahl von Unternehmen wird im Laufe der nächsten Jahre stärker von künstlicher Intelligenz Gebrauch machen. Im Grunde wird es nicht viel anders als zu Zeiten der Industrialisierung sein. Während einige Berufe weitgehend an Bedeutung verlieren werden, wird die Relevanz von anderen Berufen zunehmen und es werden sogar komplett neue Berufe entstehen. Der Einsatz von Robotern in der Industrie ist bereits jetzt relativ weit verbreitet und es gibt Unternehmen auf der ganzen Welt, die mit neuen Konzepten experimentieren.

Ein gutes Beispiel dafür wären automatische Kassensysteme in Supermärkten, welche das Einstellen von Kassierern überflüssig machen.Während automatische Kassensysteme in einigen Ländern wie Japan schon recht gängig sind, sieht das in Deutschland etwas anders aus. Doch es lässt sich nicht bestreiten, dass sogar hierzulande bereits mit den Kassensystemen experimentiert wird. Allerdings ist die Technologie bisweilen noch nicht allzu ausgereift und aus diesem Grund gibt es Bedenken bezüglich ihres Einsatzes. Unter anderem das Risiko von Betrug ist ein kritischer Faktor.

Zwar können automatische Kassensysteme Kosten für Personal einsparen, aber auf der anderen Seite erfordern sie gegebenenfalls höhere Investitionen in den Bereich der Sicherheit. Auf dieselbe oder ähnliche Weise verhält es sich mit zahlreichen anderen Konzepten, die auf künstlicher Intelligenz beruhen. So oder so lässt sich nicht bestreiten, dass menschliche Arbeitskräfte teilweise – zumindest in einigen Branchen – auf kurz oder lang von Maschinen ersetzt werden. Schließlich ist es auch im alltäglichen Leben bereits so, dass künstliche Intelligenz viele Aufgaben übernimmt.

Saugroboter zum Beispiel wurden vor einigen Jahren noch belächelt, werden jedoch mittlerweile von vielen Menschen als Haushaltshelfer eingesetzt. Einige verzichten aufgrund der Roboter sogar auf das Einstellen einer Putzkraft.

Personenbezogene Daten ein wichtiges Thema

Der technologische Fortschritt hat auch dazu geführt, dass Unternehmen inzwischen eine große Menge an personenbezogenen Daten sammeln. Meist geschieht das automatisiert durch den Einsatz von moderner Technologie. In jedem Fall bergen diese Daten ein enormes Potenzial, da sie beispielsweise dabei helfen können, die gewünschte Zielgruppe richtig zu targetieren.

Allerdings ist die Nutzung von personenbezogenen Daten zumindest in der EU nicht so ohne Weiteres möglich. Vor einigen Jahren gab es diesbezüglich kaum Einschränkungen, aber durch die DSVGO und weitere Regelungen können personenbezogene Daten nicht mehr einfach so genutzt werden. Trotzdem steht außer Frage, dass sie für Unternehmen eine große Bedeutung haben. Das Sammeln von Daten sowie der Datenschutz der Kunden sind somit Themen, mit denen sich jedes Unternehmen befassen sollte.

Zumal es nun mal so ist, dass die meisten Menschen Wert auf den Schutz ihrer persönlichen Daten legen. Unternehmen müssen also nach Lösungen suchen, um dem Wunsch der Kunden entgegenzukommen und dennoch Gebrauch von den gesammelten Daten zu machen. Angesichts der immer strengeren Regeln ist das keineswegs eine einfache Aufgabe und es lohnt sich, gegebenenfalls auch hierfür auf das Wissen von Experten zurückzugreifen.

Nutzung von Softwares entscheidend für die Effizienz

Ungeachtet von der Branche ist eine der größten Prioritäten von Unternehmen, möglichst effizient zu arbeiten. Schließlich ist Effizienz der Schlüssel, wenn es darum geht, sich gegen seine Konkurrenz zu behaupten.

Ineffiziente Arbeitsprozesse können schnell zu einem Problem werden, da Unternehmen ihr Potenzial nie ganz ausschöpfen können. Hier kommen Softwares zum Einsatz, welche eine Optimierung der unterschiedlichsten Geschäftsbereiche ermöglichen. Egal ob Personalplanung, Rechnungserstellung oder Monitoring von Aufträgen – das Nutzen einer Software kann ungemein zur Effizienz beitragen. Glücklicherweise haben Unternehmen diesbezüglich viele Möglichkeiten.

Es gibt zahlreiche Anbieter für Softwares in den unterschiedlichsten Bereichen, die sich primär an B2B-Kunden richten. Solche Softwares kosten zwar Geld, können sich langfristig aber dennoch lohnen. Zumal sie gegebenenfalls nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch Kosten einsparen. Alternativ zu Softwares von Drittanbietern können Unternehmen selber Softwares programmieren lassen.

Eine unternehmenseigene Software bringt viele Vorteile mit sich und da es möglich ist, das Programmieren zu outsourcen, muss das Ganze finanziell nicht allzu aufwendig sein. In jedem Fall sollte kein Unternehmen das Potenzial von Softwares außer Acht lassen, da solche in unserer heutigen Zeit ein Erfolgsfaktor sind.

Outsourcing als wichtiges Instrument

Immer mehr Unternehmen lagern bestimmte Geschäftsbereiche aus, was als Outsourcing bezeichnet wird. Outsourcing gibt es prinzipiell schon länger, aber erst im Zuge des digitalen Wandels konnte sich die Praxis wirklich durchsetzen. Das liegt unter anderem daran, dass es inzwischen weit einfacher ist, Dienstleister für bestimmte Aufgaben zu finden.

Extra für diesen Zweck gibt es sogar Plattformen, die Auftraggeber und Dienstleister zusammenbringen. Fakt ist, dass Outsourcing Unternehmen einige Vorteile bringt. Einer der größten ist unumstritten die potenzielle Kostenersparnis. Viele Arbeiten können outsourct werden, wodurch es nicht notwendig ist, für diesen Zweck Personal einzustellen.

In der Regel ist das deutlich günstiger. Zumal die Möglichkeit besteht, auf Fachkräfte aus dem Ausland zurückzugreifen. Während das Einstellen eines Programmierers in Deutschland mit hohen Kosten verbunden ist, kann ein Programmierer aus Indien oder Pakistan für einen Bruchteil des Geldes beauftragt werden. Unter Umständen ist sogar die gebotene Qualität besser, was jedoch von dem jeweiligen Dienstleister abhängt und gegebenenfalls einen gewissen Rechercheaufwand erfordert.Ein weiterer entscheidender Vorteil von Outsourcing ist die Tatsache, dass sich Unternehmen stärker auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Da bestimmte Geschäftsbereiche komplett von externen Dienstleistern übernommen werden, bleibt mehr Zeit für das Wesentliche. Unternehmen können ihre Ressourcen vollständig auf das Kerngeschäft richten, was im besten Fall zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. Außerdem ist es durch Outsourcing oftmals einfacher, an qualifizierte Fachkräfte zu kommen. Viele Unternehmen in Deutschland haben Probleme damit, Fachpersonal für bestimmte Geschäftsbereiche zu finden.

Outsourcing kann hier eine Lösung darstellen und im besten Fall sogar Investitionen ersparen, die beispielsweise für die IT-Infrastruktur notwendig wären. Doch so vorteilhaft Outsourcing auch sein mag, es bringt nicht nur Vorteile mit sich. Problematisch ist beispielsweise die Abhängigkeit von den jeweiligen Dienstleistern. Sollten diese keine gute Arbeit abliefern, kann das im schlimmsten Fall zu ernsten Problemen führen, die dem Unternehmen langfristig schaden.

Zudem kann es leicht zu Kommunikationsschwierigkeiten kommen. Gerade dann, wenn Dienstleister aus dem Ausland beauftragt werden. Zuletzt gilt es noch sensible Daten zu nennen, die im Zuge von Outsourcing in die falschen Hände geraten können.

Neue Wege der innerbetrieblichen Kommunikation

In Unternehmen gibt es viele Faktoren, die entscheidend für den Erfolg sind und was letztendlich am wichtigsten ist, hängt von dem individuellen Fall ab. Einige Dinge sind jedoch praktisch immer von Bedeutung und die innerbetriebliche Kommunikation gehört definitiv dazu.

In den letzten Jahren haben sich diesbezüglich viele neue Möglichkeiten eröffnet und unter anderem Messaging-Dienste sollten genannt werden. Die Nutzung von Messaging-Diensten kann ungemein zur innerbetrieblichen Kommunikation beitragen und ermöglicht Absprachen in Echtzeit. In einem Büro, wo alle Mitarbeiter nebeneinander sitzen, ist das nicht unbedingt ein großer Vorteil. Geht es aber beispielsweise darum, mit Kollegen an anderen Firmenstandorten zu kommunizieren, können Messaging-Dienste eine große Hilfe sein.

Ein weiteres Beispiel wäre das Arbeiten vom Homeoffice aus. Eines der größten Probleme beim Arbeiten von zu Hause ist die mangelnde Kommunikation. Durch den Einsatz von Messaging-Diensten oder anderen digitalen Mitteln lässt sich dieses Problem lösen. Generell können die neuen Technologien ungemein zu einer besseren innerbetrieblichen Kommunikation beitragen.

Homeoffice ein vielversprechendes Konzept

Lange Zeit war das Homeoffice nichts, wovon wir viel gehört haben und selbst Unternehmen im IT-Bereich haben kaum davon Gebrauch gemacht.

Aufgrund der Entwicklungen der letzten Monate hat sich das jedoch geändert. Das Homeoffice ist mittlerweile ein Begriff, der uns häufig begegnet und in Zukunft ein neuer Standard werden könnte. In einigen Ländern wie Japan erfreut sich das Konzept einer hohen Popularität und das könnte bald auch in Deutschland der Fall sein. Fakt ist, dass das Arbeiten im Homeoffice sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer von Vorteil sein kann.

Arbeitgeber können Kosten sparen, da sie beispielsweise nicht mehr ein vollwertiges Büro benötigen. Arbeitnehmer hingegen genießen ein hohes Maß an Flexibilität und bekommen gegebenenfalls mehr Gehalt, da der Arbeitgeber geringere Kosten hat. Generell bringt das Konzept einige Vorteile mit sich, aber Unternehmen sollten nicht außer Acht lassen, dass es sie auch vor Herausforderungen stellt. Unter anderem das Thema Selbstdisziplin kann ein Problem sein.

Dasselbe gilt für die Trennung von Arbeitsleben und Beruf. Prinzipiell lässt sich sagen, dass nicht jede Person für ein Arbeiten aus dem Homeoffice gemacht ist. Vorherige Absprachen mit den Mitarbeitern sowie Analysen bezüglich des Erfolgs sind somit unerlässlich.

Einschulung und Weiterbildung von Mitarbeitern durch digitale Mittel

Sowohl die Einschulung als auch die Weiterbildung von Arbeitskräften ist ein Bereich, der in Unternehmen aller Branchen von Bedeutung ist. Ursprünglich war es so, dass für diesen Zweck Ausbilder beauftragt und Mitarbeiter zu Seminaren oder vergleichbaren Weiterbildungsangeboten geschickt wurden.

Beides ist weiterhin gängig, aber digitale Mittel werden immer wichtiger. Hierbei gilt es vor allem das elektronisch gestützte Lernen (E-Learning) zu nennen. Immer mehr Bildungsangebote finden online statt und das ist ein Umstand, von dem sowohl Mitarbeiter als auch Unternehmen profitieren können. Unternehmen haben beispielsweise den Vorteil, dass sich durch das E-Learning Kosten einsparen lassen.

Arbeitnehmer auf der anderen Seite genießen im besten Fall einen leichteren Einstieg, da sie Lernmittel jederzeit online aufrufen können und eine gehörige Portion Druck wegfällt.

3D-Druck als modernes Fertigungsverfahren

Fertigungsverfahren spielen in den unterschiedlichsten Branchen eine Rolle und durch den 3D-Druck gibt es eine moderne Lösung, die mit einigen Vorteilen einhergeht. Eine Fertigung durch 3D-Druck ermöglicht die Gestaltung von komplexen Konstruktionen, was langfristig sogar in der Gastronomie eine Rolle spielen könnte. Mithilfe des 3D-Drucks lassen sich beispielsweise Gerichte kreieren, die optisch genau so aussehen, wie sie im Menü dargestellt werden. Da das Auge bekanntermaßen mitisst, kann das ein großer Vorteil sein.

Weitere Vorzüge wären die geringen Materialkosten und die Automatisierung von aufwendigen Prozessen. Theoretisch können selbst die komplexesten Gegenstände ohne weitere Werkzeuge oder besondere Materialien angefertigt werden.Doch so groß das Potenzial des 3D-Drucks auch ist, die Technologie ist bisweilen noch kaum ausgereift. Problematisch ist beispielsweise die Tatsache, dass sich der 3D-Druck zumindest bei hohen Stückzahlen bisher aus wirtschaftlicher Sicht noch nicht wirklich lohnt. Zudem sind die Fertigungszeiten ziemlich hoch, wodurch beispielsweise ein Einsatz in der Gastronomie nicht möglich ist.

Allerdings entwickelt sich der 3D-Druck stetig weiter und in einigen Jahren dürfte das Potenzial noch weit größer sein. Langfristig ist es also realistisch, dass Unternehmen aller Branchen 3D-Drucker für die Fertigung nutzen. Zumindest in der Massenfertigung oder in Branchen, wo eine schnelle Produktion erforderlich ist, ist das bisher noch selten der Fall. In einigen Jahren könnte das jedoch schon ganz anders aussehen.

Mehr Wege bei der Personalsuche

Die Suche nach passenden Arbeitskräften ist keine einfache Aufgabe, aber da Mitarbeiter die Säule eines funktionierenden Unternehmens sind, sollten Firmen diesem Faktor stets eine große Bedeutung beimessen.

Der technologische Fortschritt kommt dem definitiv zugute, was vor allem mit dem Aufkommen von Plattformen zusammenhängt, die Arbeitsuchende und Arbeitgeber zusammenbringen. Ein Beispiel für eine solche Plattform wäre linkedin. LinkedIn dient nicht nur dazu, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben, sondern wird von immer mehr Unternehmen bei der Personalsuche eingesetzt. Verwunderlich ist das aufgrund des hohen Potenzials nicht.

Durch LinkedIn und vergleichbare Anbieter haben Unternehmen die Möglichkeit, gezielt nach qualifizierten Fachkräften für ihr Unternehmen zu suchen und diese direkt zu kontaktieren. Generell eröffnet das Internet viele neue Wege, um nach Personal zu suchen. Da viele Unternehmen in Deutschland mit einem Mangel an Fachkräften zu kämpfen haben, ist das ohne Frage eine wichtige Veränderung, die im Zuge der Digitalisierung aufkommt.

Bewertungen im Internet als Chance und Risiko

Viele Menschen schauen sich Bewertungen im Internet an, bevor sie Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder ein Produkt kaufen. Es gibt sogar Bewertungsportale, die allein für diesen Zweck aufgebaut wurden und eine enorme Reichweite haben.

Dieser Umstand ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits können Unternehmen von dem Bewertungssystem profitieren, wenn sie viele gute Bewertungen erhalten. Andererseits können schlechte Bewertungen schnell zu einem Problem werden. Selbst dann, wenn das Unternehmen im Laufe der Zeit sein Angebot verbessern sollte, können schlechte Bewertungen einem Vorankommen im Wege stehen.

Unternehmen müssen daher darauf achten, dass sie beispielsweise bei Google My Business möglichst viele gute Bewertungen sammeln.Prinzipiell können Unternehmen einfach warten, bis sie Bewertungen erhalten und hoffen, dass diese überwiegend positiv ausfallen. Es spricht jedoch wenig dagegen, aktiv positive Bewertungen zu sammeln. Das ist beispielsweise dadurch möglich, indem zufriedene Kunden freundlich darum gebeten werden, ihre Zufriedenheit durch eine gute Bewertung zum Ausdruck zu bringen. Das Kaufen von positiven Bewertungen ist hingegen nicht zu empfehlen.

In Deutschland ist der Erwerb von Bewertungen nicht zwangsweise illegal (im Gegensatz zum Kaufen von negativen Bewertungen für Konkurrenten), aber es handelt sich hierbei um eine riskante Grauzone. Zudem kann das Kaufen von Bewertungen schnell zu anderweitigen nicht-rechtlichen Problemen führen. Sollte Google beispielsweise feststellen, dass positive Bewertungen gekauft wurden, kann das zu einer Löschung des Profils und weiteren Abstrafungen führen.

Neue rechtliche Rahmenbedingungen

Aus rechtlicher Sicht gibt es immer einige Dinge, die Unternehmen beachten müssen und durch den technologischen Fortschritt sind zahlreiche weitere hinzugekommen. Diesbezüglich gilt es unter anderem die Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) zu nennen.

Während das Sammeln von Daten früher unproblematisch war, müssen Unternehmen mittlerweile Wert auf den Datenschutz und die Privatsphäre von Kunden legen, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen. In der Vergangenheit gab es bereits viele Unternehmen, darunter auch einige größere, die aufgrund von Verstößen hohe Bußgelder zahlen mussten. Auch das Risiko von Abmahnungen sollte nicht unterschätzt werden. Unter anderem die Unternehmenswebseite stellt hierbei ein Risiko dar.

Wenn beispielsweise wichtige rechtliche Grundlagen wie ein vollständiges Impressum fehlen, kann das zu Abmahnungen durch Konkurrenten führen.In jedem Fall ist es so, dass inzwischen neue rechtliche Rahmenbedingungen vorliegen und mit dem Aufkommen neuer Technologien könnten es noch einige mehr werden. Unternehmen sollten daher rechtlich immer auf dem neuesten Stand sein, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Das ist gerade in Deutschland der Fall, wo ein hohes Risiko durch Abmahnungen von Konkurrenten besteht. Gerade bei potenziell riskanten Themen ist es daher unausweichlich, den Rat eines Anwalts einzuholen.

Was letztendlich aus rechtlicher Sicht von Bedeutung ist, kann auch von der jeweiligen Branche abhängen. In der Unterhaltungsbranche gelten schließlich andere Regelungen als in der Gesundheitsindustrie. Manche Vorschriften wie die DSVGO und Impressumspflicht sind jedoch praktisch immer von Bedeutung.

Größerer Spielraum bei der Gestaltung des Angebots

Im Zuge der Digitalisierung haben viele Unternehmen ihr Angebot angepasst oder gar erweitert. Das ist durchaus nachvollziehbar, da durch das Voranschreiten der technologischen Entwicklung ein größerer Spielraum bei der Gestaltung des Angebots vorliegt.

Ein Beispiel dafür wären Unternehmen im Bereich der Bildung. Während viele solcher Firmen früher Bücher oder Magazine zu Fachthemen herausgebracht haben, genießen sie durch das Internet weit mehr Möglichkeiten. Sie können beispielsweise Webinare veranstalten, E-Books vertreiben oder Abonnements für E-Paper anbieten. Das Potenzial ist in jedem Fall enorm und es gibt eigentlich keine Branche, die nicht von diesem Umstand profitieren kann.

Allerdings heißt das auch, dass sich Unternehmen auf die damit einhergehenden Veränderungen einstellen sollten. Andernfalls verlieren sie gegebenenfalls Marktanteile an Konkurrenten, die ein besseres Angebot parat haben.

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